Dubliner Liffey (Foto von Thomas Stromberg Lizenz)

Sonntag, 7. Oktober 2007

Mein Zimmer

Mein Zimmer ist von der Größe her die Luxusversion eines Hadikozimmers, von der Qualität her ungefähr gleich. Möbeltechnisch ist alles da, was man braucht: Schrank, Tisch, Bett, Schubladen, Pinnwand, Bücherregal, Extraheizung, Ablage, Waschbecken mit warmem und kaltem Wasser, Spiegel, Sessel, Stuhl, Tischlampe, kaputte Schreibtischlampe. Es fehlt die Deckenlampe, dafür lässt sich die Tischlampe vom Bett und von der Tür aus ein- und ausschalten.
Ich musste innerhalb von 24 Stunden nach meinem Einzug eine Inventarliste abgeben und darauf alle Mängel notieren. Allerdings entdecke ich ständig neue, wie zum Beispiel Löcher in den Gardienen ...
Die Gemeinschaftsküche für 14 Personen befindet sich ein Stockwerk tiefer. Ich teile mir mit sechs anderen eine Dusche und eine Toilette. Man darf zwar keine nasse Wäsche im Zimmer und auf dem Gang aufhängen, dafür haben wir aber einen genialen Trockenschrank.
Im Wohnheim befinden sich unter anderem Gemeinschaftsräume, ein Computerraum und eine kleine Sporthalle.
Man hat zwar alles was man so braucht, trotzdem ist es mit 570 Euro im Monat ziemlich teuer (für Dubliner Verhältnisse jedoch normal).

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